Mitte März haben sich unsere beiden jüngsten Sippen Iris & Kassandra zu einer kleinen Wochenendfahrt in den Westerwald aufgemacht.

Nach einer für einen Samstag unmenschlichen Aufstehzeit von sechs Uhr morgens ging es mit Bus und Bahn los. Angekommen in Niederdresselndorf folgten wir einem Wanderweg nach Südosten. Begleitet von mehrmaligem Weg-verlieren und Wieder-finden kamen wir gut voran.

Nach unserem Mittagessen wurde es windiger und kälter. Umgeben von Windrädern trafen wir eine fotogene Herde Wisente, die allerdings nicht gerade freundlich gestimmt war. Auf unserem Weg durch Wälder und Käffer wurden wir zwischenzeitlich sogar von Schnee überrascht.

Kurz vor unserem Ziel, dem Ort Neustadt, hatten die Sippenführungen nochmal die glorreiche Idee, nicht über die Hauptstraße in den Ort zu kommen, sondern eine „Abkürzung“ über in Feld zu nehmen. Leider haben wir dabei den Fluss vergessen, der zwischen uns und dem Ort lag. Zwar dauerte es dadurch länger, aber schon mal eine Bachüberquerung gemacht zu haben ist auch eine gute Erfahrung für kommende Fahrten.

Es sollte sich aber gelohnt haben, extra den Weg nach Neustadt genommen haben. Denn „zufälligerweise“ fanden wir einen befreundeten RR im Haus seiner Großeltern mit großem Garten. Er ermöglichte es uns, uns vor dem Kothe aufbauen aufzuwärmen. Nach dem Abendessen, natürlich draußen am Feuer, gab es noch eine kleine Singerunde zum Abschluss, bevor es am nächsten Tag nach Hause ging.

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